PUMA von Alexander McQueen

PUMA by
Alexander McQueen

Das Modehaus von Alexander McQueen hält sich an die Regeln der Schneiderei, jedoch nicht an gesellschaftliche Konventionen. Die romantische Seite von Schlachtfeldern und Sadomasochismus spiegeln sich in Leder und Adlerflügeln wider. Die Kollektion erforscht Identität, Natur und Geschichte und ist stark von McQueens schottischen Wurzeln und seinen Lehren in London beeinflusst. Er lernte Schneiderei, Kostümdesign und Schnittmustertechniken bereits in jungem Alter. Seine Schneiderkunst und sein Spiel mit Theatermaterial und heiklen politischen Themen enthüllten schon bald seine Ästhetik. 1992 trat er mit seiner eigenen Marke in die Modewelt ein und etablierte 2005 Alexander McQueen PUMA. Seine „unangepasste doch ehrfürchtige“ Natur zieht sich durch derzeitige McQueen-Kollektionen: schick, stolz, mutig und aussagekräftig.

Herbst/Winter
2013

Als der Herr des Unerforschten und Ungezähmten stößt Alexander McQueen PUMA mit typischem Schneid in Neuland vor. Seine Kollektion gibt dem Prunk eine Absage zugunsten der unglückseligen Feldforschung des britischen Entdeckers Robert Falcon Scott, der 1910 eine Expedition zum Südpol unternahm. In der Kollektion ergründet er die Brillanz und emotionalen Auswirkungen der Expedition. Die Schuhe spiegeln die Umwelt, die Ausrüstung und die Stimmungen des Abenteurers wider. Ausgestattet mit mattierten Stoffen, Leuchtmaterialien, fossilartigen Texturen, Emblemen, dicken Sohlen, Polstermaterial und gewalktem Wildleder. Die Farbtöne von der Landschaft inspiriert: Safran, Pflaume, Platane, Winterweiß. Alle Styles dringen in neue Design-Breiten vor. Sie verkörpern einen Mann und seine Mission, der jeden Vorteil wahrnahm und nie zurückblickte. Schneeblind und blind vor Entdeckereifer wollte
er sich ein Denkmal setzen.