Könige Afrikas

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Welche Mannschaft bei der Afrikameisterschaft 2013 zum Sieger gekürt wird, steht in den Sternen.

Alle Augen sind auf Südafrika gerichtet. Das letzte Mal war das bei der WM 2010 der Fall. Ghana schaffte es beinahe (verlor allerdings im Viertelfinale), einen Titel nicht nur für das eigene Land, sondern für den Kontinent zu holen.

Dieses Mal muss der Ruhm nicht geteilt werden. Es gibt nur eine Krone. Und nur eine afrikanische Mannschaft kann sie sich holen.

Die Afrikameisterschaft beginnt am 19. Januar. Drei Wochen lang kämpfen die afrikanischen Fußballnationalmannschaften um die Krone. Fans werden ihre Teams ordentlich verteidigen und Mannschaftslieder zum Besten geben. Und die Welt wird sich dieses mittlerweile unverzichtbare Sport- und Kulturspektakel anschauen. Und wir werden uns die Spiele der von PUMA gesponserten Mannschaften Südafrika (Gruppe A), Ghana (Gruppe B) und Burkina Faso (Gruppe C), sowie Algerien, Elfenbeinküste und Togo (Gruppe D) besonders genau anschauen.

Südafrika hat als Gastgeber den „Heimvorteil“, doch das heißt nicht, dass sie den Sieg bereits in der Tasche haben. Die Jungs von Bafana, Bafana werden sicherlich auf extra Unterstützung von den Fans hoffen. Wir haben keinen Zweifel daran, dass sich ihre Fans von Kopf bis Fuß in Gelb, Grün und Regenbogenfarben zeigen.

Die Elfenbeinküste musste bei der letzten Afrikameisterschaft im Finale ausscheiden und ist mit hervorragenden Spielern wie Yaya Touré und Emmanuel Eboué bereit zurückzuschlagen. Die Mannschaft wird von einigen als „alterndes Team“ bezeichnet, doch treue Fans sehen sie als Teil der „goldenen Generation“ an, mit Spielern, die einen Titel für ein rundes Ende ihrer gefeierten Karrieren holen wollen. Nenn Les Éléphants wie du willst. Es wird jedenfalls schwierig werden, sie zu besiegen.

Ghana hat das, was der Elfenbeinküste laut einiger Stimmen fehlt: Jugend. Die Black Stars gehen mit einer Reihe von jungen Spielern wie Asamoah Gyan in die Meisterschaft. Für Aufregung sollten einige Außenseiter sorgen: Sowohl Algerien als auch Togo sind tolle Mannschaften, gehören allerdings nicht zu den Favoriten. Und Burkina Faso mit dem aufstrebenden Star Jonathan Pitroïpa hat exzellente Chancen, es durch die Gruppenphase zu schaffen.

Wenn uns vergangene Afrikameisterschaften etwas gelehrt haben, dann ist es das: Erwarte stets das Unerwartete. Wer gewinnt deiner Meinung nach? Oder bist du zu abergläubisch, um es zu sagen? Dann verstehen wir das natürlich. Wir sagen nichts. Es muss einfach noch zu viel Fußball gespielt werden …
 

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