Rallycross

Subaru PUMA Rallycross-Fahrer Dave Mirra kein Glück in den letzten Runden

Die Hauptveranstaltung hat am Samstag gleich nach NASCARs Nationwide Serie auf der riesigen Charlotte Motor Speedway stattgefunden. Tausende von Fans sind gekommen, um sich den in den USA neuen, aufregenden Sport Global Rallycross anzusehen. An voneinander abprallenden Rennwagen, die manchmal durch die Wasserbarrieren gebrochen sind, hat es nicht gefehlt. Beim ersten Rennen nahm Mirra den zweiten Platz ein und ging ins Finale. Isachsen fiel einem defekten Teil in seinem Subaru STI mit der Nummer Elf zum Opfer, während er um die Führungsposition kämpfte. Mit kurzem Einsatz vonseiten der erstaunlichen Crew war er quasi vom Tode auferstanden und schloss sich Lasek für zwei Plätze beim Last Chance Qualifier (LCQ) an. Beim LCQ ist Isachsen abermals ein weiterer, kleinerer mechanischen Fehler unterlaufen, der ihn vom zweiten Platz zurückfallen ließ und dazu führte, dass er das Finale verpasste.

„Bei dieser ersten Veranstaltung habe ich ein wirklich gutes Gefühl bekommen, was meinen Subaru betrifft“, erklärte Isachsen. „Wir haben gerade erst mit der Weiterentwicklung unseres Wagens begonnen und ich hatte trotzdem das Tempo, um unsere Rivalen hier in Charlotte herauszufordern, die seit Jahren bereits an der Weiterentwicklung ihrer Wagen für das Rallycross gearbeitet haben.“ Die haben ihre Grenze erreicht, aber wir haben mal erst die Oberfläche angekratzt, d.h. ich sehe da sehr viel Potenzial. Das war ein gutes Wochenende, um das zu herauszufinden und mehr Zeit im Auto zu verbringen, d.h. ich bin jetzt sehr zuversichtlich. In der nächsten Runde werden wir um den Sieg kämpfen, da bin ich mir sicher.“ Was Lasek betrifft, hat er die Hauptveranstaltung nur um eine Sekunde verpassst und beim LCQ an dritter Stelle abgeschnitten. Bei diesem ersten GRC-Rennen ist sein stetes Fahren Beweis dafür, dass er bald schon einer der Spitzenkonkurrenten sein wird. „Ich fühlte mich wie ein kleiner Fisch, der in ein Becken mit Piranhas geworfen wird ... nur dass ich es absolut genossen habe.“, sagte Bucky. „Ich bin zufrieden mit meiner Leistung, denn ich habe keinen Fehler gemacht, bin ruhig gefahren und habe sehr viel gelernt. Es war für mich also ein guter erster Schritt und eine tolle Erfahrung.“

Weiter ging es mit dem Finale. Dave Mirra legte einen guten Start hin und brachte seinen Subaru bis an die Grenzen. Nur zwei Runden vor dem Ende hatte Mirra sich auf den dritten Platz vorgekämpft, als er durch eine regelwidrige Kollision eines Gegners von der Piste gedrängt wurde. Auch wenn das für ihn das Ende des Abends bedeutete, belegte er dennoch den achten Platz und holte neun Punkte für die Gesamtwertung. „Es ging richtig hart zur Sache und im Finale lief es für mich einfach nicht gut.“, erkärte Mirra. „Nachdem ich abgedrängt wurde, war ich zunächst ziemlich verärgert, aber mir wurde bald klar, dass ich an diesem Wochenende viel gelernt habe und dass es einfach toll war, wieder im Subaru zu sitzen.“ Wir halten euch über Neuigkeiten aus dem Subaru PUMA Rallycross Team auf dem Laufenden.