15 Minuten mit Nico Rosberg

  • Verfasst am:
Aug17

Fünfzehn Minuten Zeit zu haben ist in der Welt der Formel Eins ein Luxus, aber für uns war es gerade genug, um Nico Rosberg, dem Fahrer des MERCEDES AMG PETRONAS-Teams, alle unsere Fragen zu stellen.

PUMA: Was hältst du von der bisherigen Saison?
Nico Rosberg: Im Vergleich zur vorherigen Saison haben wir einen Schritt nach vorne gemacht. Ich habe das Rennen in China gewonnen, war Zweiter in Monaco und Michael kam in Valencia aufs Siegertreppchen. Wenn mir das jemand vor sechs Monaten prophezeit hätte, wäre ich damit zufrieden gewesen. Aber jetzt hoffe ich, dass wir uns weiterhin verbessern und den nächsten Schritt nach vorne machen, weil im Augenblick andere Teams schneller sind als wir.

P: Kannst du uns etwas von deinem Sieg in Shanghai erzählen? Woran hast du zu diesem Zeitpunkt gedacht?
NR: Das war ein ganz besonderer Augenblick meines Lebens. Mit meinem Team und Ross in China zu feiern, war einfach großartig. Auch später dann, mit meinen Freunden und meiner Familie, das war auch wunderschön. Diese Erfahrung werde ich nie vergessen. Der erste Sieg ist immer etwas Besonderes. Aber ich möchte das wiederholen, das ist das Problem! Ich hoffe, ich schaffe das ziemlich bald.

P: Was hältst du von der Motorsportszene in Asien?
NR: Sie wächst sehr schnell. Wie Alles in Asien. Es ist auch gut, dass wir immer mehr Rennen dort fahren. Die F1 hat dort eine breite Fanbasis. Das ist toll für uns Fahrer.

P: Was hältst du vom neuen evoSPEED F1 Mid Mercedes Rennstiefel?
NR: Der ist super, da er von unserem Rennstiefel abgeleitet wurde.

P: Wie hat dir das PUMA Mercedes MAMGP-Outfit beim Training und bei deinen Rennen geholfen?
NR: Wir sind sehr glücklich, dass PUMA zu unseren Team-Partnern zählt. Die Racing-Ausrüstung ist auf dem neuesten Stand der Technik und auch die Sportbekleidung ist perfekt für das Fitnesstraining, das ich zu absolvieren habe. Ich benutze sie sehr oft.

P: Was trägst du, wenn du nicht gerade ein Rennen fährst? Was beim Training?
NR:
Ich mag die PUMA Lifestyle-Schuhe sehr gerne und ich trage sie immer auf der Rennstrecke. Sie sind cool und sehr bequem.

P: Wie verbringst du die Zeit zwischen den Rennen?
NR:
Ich verbringe viel Zeit mit meiner Familie und meinen Freunden. Manchmal sind wir alle zusammen in der Küche und kochen gemeinsam. Die Zeit mit meinen Freunden ist sehr knapp bemessen, da unsere Terminpläne immer recht voll sind, deshalb freue ich mich auf die Küchen-Partys mit ihnen immer ganz besonders.

P: Wenn du kein Formel-Eins-Fahrer geworden wärst, welchen Beruf hättest du dann gewählt?
NR:
Das ist schwer zu sagen. Ich hatte die Gelegenheit, Aerodynamik in London zu studieren, also vielleicht etwas in dieser Richtung.

P: Wer hat dich in deiner Karriere am meisten beeinflusst?
NR: Mein Vater Keke. Ich habe sehr viel von ihm gelernt, da wir sehr viel Zeit bei Gokart-Events in Italien und Frankreich verbrachten, als ich noch jünger war. Das war eine coole Zeit und es hat mir sehr viel Spaß gemacht. Und mein Vater hat einen tiefen Eindruck auf mich gemacht. Er kam nach Deutschland mit leeren Taschen, er lernte die Sprache und wurde Weltmeister. Deshalb bin ich stolz auf ihn.

P: Welchen Rat können Sie jungen Menschen geben, die gerne Autorennen fahren möchten?
NR:
Ich glaube, sie müssen in der Lage sein, Kompromisse zu schließen. Um deine Ziele zu erreichen, verbringst du so einige Wochenenden ohne Familie und Freunde.

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