Italienischer Grand Prix in Monza – ein Heimrennen für die italienischen Fans

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Die Rennstrecke des Grand Prix von Monza wurde 1922 gebaut und ist bereits seit langer Zeit fester Bestandteil des Formel 1-Rennkalenders. Die meisten italienischen Rennen fanden im Laufe der Jahre hier statt. Die traditionelle Strecke besteht aus langen Geradem und nur 3 wirklichen Kurven – den zwei Lesmo-Kurven und der Parabolica.
Die Strecke ist die einzige, die die Formel 1-Autos an ihre Leistungsgrenzen von 340 km/h (210 mph) bringt und sicher geht, dass die Motoren während fast 80 % der Runde voll aufdrehen.

Der Große Preis von Italien im Autodromo Nazionale di Monza ist der letzte Grand Prix der Formel-1-Weltmeisterschaft in dieser Saison in Europa und „Heimspiel“ für das von PUMA ausgestattete Team Scuderia Ferrari Marlboro, das seinen Fans zuhause selbstverständlich einen Sieg bescheren möchte.

Für Fernando Alonso ist es der erste Grand Prix in Italien als Fahrer für das Team Scuderia Ferrari Marlboro und ein entscheidender Moment im Kampf um den Weltmeistertitel:
„Es besteht kein Zweifel: Das Rennen in Monza ist wahnsinnig wichtig. Auf unserer Heimstrecke müssen wir alles geben, um nicht noch mehr Punkte zu verlieren. Ein gutes Ergebnis wäre ein großartiger Antrieb. Wenn es schlecht läuft, wäre das kein Beinbruch, aber es wäre schon ein harter Schlag für die Moral innerhalb des Teams.“

Aber auch Marc Webber und Sebastian Vettel, die mit Platz 2 und 3 in der WM-Gesamtwertung ganz weit vorn liegen, wollen Luis Hamilton vom ersten Platz schubsen.

Mark Webber: „Es gibt eine Menge Dinge, die Monza einzigartig und besonders machen, nicht zuletzt die leidenschaftlichen italienischen Tifosi, die stets für eine tolle Atmosphäre sorgen. Ich liebe es, wie sich die Rennstrecke durch den Park schlängelt und dass das Rennen als Formel-1-Klassiker bestehen bleibt. Natürlich ist die Strecke bekannt für ihre vielen langen Geraden, was bedeutet, dass intensiv gebremst werden muss, was für die Autos immer ziemlich hart ist. Ich denke, wir können immer noch gut in Monza abschneiden. Wir haben allerdings sehr starke Konkurrenz – neben Ferrari, McLaren und Renault könnte auch Force India im Kampf um eine Topplatzierung kräftig mitmischen.“

Sebastian Vettel: „Ich habe zwei tolle Erinnerungen an Monza, und zwar meinen ersten Formel-1-Sieg und meine erste Formel-1-Pole-Position. Ich freue mich also sehr darauf, dorthin zurückzukehren. Es ist eine einzigartige Strecke mit einer großen Geschichte und, dank der Fans, eine unvergesslichen Atmosphäre. Aufgrund des geringen Abtriebs und der hohen Endgeschwindigkeiten ist diese Strecke eine der anspruchsvollsten der ganzen Saison. Sie ist einzigartig, weil es sehr lange Geraden gibt, auf denen wir mehr als 300 km/h erreichen, und es gibt die berühmten Kurven, Parabolica und Lesmo. Durch sie kommt man schneller als durch die ersten Schikanen, dennoch muss man bei der Anfahrt stark abbremsen. Die wichtigsten Faktoren sind geringer Luftwiderstand und eine gute Bremsstabilität. Wegen der langen Geraden wird es vermutlich nicht einfach für uns, aber wir werden ganz sicher unser Bestes geben und bis zum Ende weiterkämpfen.“

Angesichts dieser Konstellation sind wir wirklich gespannt auf ein fesselndes Rennwochenende in Monza.


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