Sebastian Vettel und PUMA sind Weltmeister!!

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Nach einem fantastischen Rennen in Abu Dhabi wird der von PUMA ausgestattete Sebastian Vettel der jüngste Formel Eins-Weltmeister aller Zeiten und verweist Fernando Alonso und seinen Teamkollegen Mark Webber und Lewis Hamilton in ihre Schranken.

Vettels Sieg auf der Yas Marina-Rennstrecke zeigte erneut die Dominanz des von PUMA ausgestatteten Red Bull Racing Teams, nachdem dieses letztes Wochenende in Brasilien die Konstrukteursweltmeisterschaft gewonnen hatte.

Sebastian Vettel schnappte Fernando Alonso um nur vier Punkte den Titel vor der Nase weg, während Mark Webber eine erfolgreiche Saison mit einem dritten Platz in der Fahrerwertung vor dem McLaren-Duo Lewis Hamilton und Jenson Button beendet. Das bedeutet, dass die ersten 3 Fahrer in der Gesamtwertung der Fahrer und auch das beste Team von PUMA ausgestattet sind!

In einem spannenden Rennen in Abu Dhabi wurde Sebastian Vettel Erster, gefolgt von Lewis Hamilton, Jenson Button, Nico Rosberg, Robert Kubica, Vitaly Petrov, Fernando Alonso und Mark Webber auf dem achten Platz.

Durch diesen zweiten Titelerfolg zeigt sich, dass die Philosophie des RBR-Teams eine erfolgreiche Strategie ist. Wir gratulieren Sebastian Vettel und dem gesamten Red Bull Racing Team zu diesem fantastischen Erfolg! Aber wir möchten auch Fernando Alonso und die Scuderia Ferrari zu einer tollen Saison beglückwünschen.

Sebastian Vettel: „Ich bin sprachlos. Ich weiß nicht, was man in einem solchen Moment sagen soll, es war eine unglaublich harte Saison für mich und für uns alle – körperlich und mental. Wir haben immer an uns geglaubt – egal was die Leute sagten – an unser Team und an unser Auto. Ich habe immer an mich geglaubt, und heute war durch und durch ein besonderer Tag. Ich bin heute Morgen aufgestanden und habe versucht, an gar nichts zu denken. Ich habe den Kontakt mit Menschen vermieden und einfach versucht, mein eigenes Ding zu machen. Ich wusste, dass ich nur versuchen konnte, dieses Rennen zu gewinnen, und mein Bestes zu geben. Wir haben die Meisterschaft nur einmal diese Saison geführt, aber das war dann, als es darauf ankam. Das Auto war gestern phänomenal. Der Start war knapp mit Lewis (Hamilton) und ich hatte im ersten Teil ein wenig mit den Reifen zu kämpfen, aber dann stabilisierte sich der Wagen und es war ein Traum. Um ehrlich zu sein, ich habe gar nichts mitbekommen, bis ich an der Zielflagge vorbeikam. Mein Ingenieur Rocky gab mir in jeder Runde Ratschläge, wie ich das Auto schneller über die Ziellinie kriegen könnte, und ich habe überlegt: „Warum ist er bloß so nervös, wir müssen in einer richtig guten Position sein!“ Als ich dann über das Ziel fuhr sagte er ganz leise über Funk zu mir: „Sieht gut aus, jetzt müssen wir warten, bis die anderen fertig sind“. Ich dachte noch „Was meint er denn damit“, denn ich hatte die Bildschirme noch nicht gesehen – ich wollte sicher gehen, dass ich während des Rennens nicht abgelenkt werde und mich auf mich selbst konzentriere. Dann schrie Christian mir auf einmal über Funk ins Ohr, dass wir die Weltmeisterschaft gewonnen hätten – ich muss mich bei so vielen Leuten bedanken. Zunächst beim Team: Das sind all die Leute hier auf der Rennstrecke und alle in Milton Keynes – sie arbeiten so hart und werden diesen Moment genauso genießen wie letzte Woche. Und alle in Österreich, die mich von Anfang an unterstützt haben – es war so ein unglaublicher Weg mit Red Bull und nach all den Höhen und Tiefen dieser Saison jetzt hierher zu kommen und zu gewinnen, das ist einfach unglaublich. Danke an alle, die ich von meinen Anfängen im Kartfahren kenne und in meiner Heimatstadt Heppenheim bis jetzt, ich danke euch so sehr.“

Mark Webber: „Es war ein großer Tag und wir hatten die Möglichkeit, etwas unglaublich Einzigartiges zu tun, aber am Ende haben wir das nicht geschafft. Zu Beginn des Rennens wussten wir, dass wir uns für eine Strategie entscheiden mussten, aber das gefährdete uns und Fernando (Alonso) hat uns geschützt. Ich habe mein Bestes gegeben und wir haben alles getan, was wir konnten, aber am Ende hat es nicht gereicht. Man muss vor Sebastian den Hut ziehen, er hat das ganze Jahr über eine tolle Leistung gezeigt und führte die Weltmeisterschaft im letzten Rennen, er hatte das richtige Timing und ich gratuliere ihm von Herzen zum Weltmeistertitel. Bis zum letzten Rennen hatte ich noch eine Chance auf den Sieg, also muss ich wohl etwas richtig gemacht haben, und es gab viele gute Sachen. Ich bin während der meisten Zeit der Saison sehr gut gefahren und das ist für mich das Wichtigste. Dieses Wochenende hat es nicht geklappt, und das ist schade, aber es ist ein guter Zeitpunkt, in den nächsten Wochen alles Revue passieren zu lassen und sich die Höhen und Tiefen ins Gedächtnis zu rufen. So ist der Sport eben manchmal. Die letzten Wochen waren voller Emotionen. Wenn man so weit nach oben kommt und dann knapp verliert, dann ist das schade, aber ich habe mein Bestes gegeben und ich habe tolle Jungs in meinem Team. Ich denke zwei Weltmeisterschaften für das Team sind nicht schlecht, und ich werde dann nächste Saison wieder kämpfen.“

Christian Horner:„Das ist ein unglaubliches Ergebnis. Sebastian führte die Weltmeisterschaft zum ersten Mal im letzten Rennen dieses Jahr, aber das ist natürlich der ausschlaggebende Zeitpunkt, an dem man in Führung liegen sollte. Er ist das ganze Jahr dran geblieben, hatte auch schwere Zeiten und Probleme mit der Verlässlichkeit hier und da, aber er hat nie sein Ziel aus den Augen verloren. Er ist der jüngste Formel Eins-Weltmeister der Geschichte und hat den Titel wirklich verdient. Was er auf der Rennstrecke gezeigt hat, war entscheidend, und das ganze Team ist sehr stolz auf das, was er heute erreicht hat. Bei alle dem dürfen wir Mark nicht vergessen, er hat dieses Jahr eine unglaubliche Leistung gezeigt. Er ist sehr gut gefahren, hat vier Grand Prix-Siege erreicht und die Weltmeisterschaft bis zum letzten Rennen spannend gemacht. Sie hätten beide dieses Jahr gewinnen können, und es ist eine Ehre, diese beiden Jungs in unserem Team zu haben. Aber der heutige Tag gehört Sebastian Vettel, und es ist toll, Herrn Mateschitz bei unserer ersten Fahrerweltmeisterschaft dabei zu haben. Es war eine überwältigende und emotionale Woche für das Team, und ich möchte jedem einzelnen Teammitglied danken, all unseren Zulieferern, allen bei Red Bull und Dietrich Mateschitz für seine beständige Unterstützung. Es war eine sehr, sehr tolle Woche.“

Fabrice Lom, Renault, Chef-Ingenieur Streckensupport: „So bald nach Interlagos muss ich schon wieder Wow sagen. Es ist ein toller Moment. Sebastian glich die mechanischen Probleme, die wir hatten, und den Motorausfall durch seine exzellente Fahrweise wieder aus. Wir hatten so ein großartiges Jahr und haben beide Titel gewonnen. Wir sind sehr stolz darauf, Red Bulls Motorpartner zu sein, und stolz, dass wir Sebastian zu seinem Titel verhelfen konnten, das ist ein tolles Ende der 2010 Saison. Ich möchte allen Jungs im Werk von Red Bull danken, allen im Renault-Werk in Viry-Chatillon und allen bei Mechachrome. Danke für dieses fantastische Jahr, das wir alle gemeinsam erleben durften.“

Fernando Alonso: „Es ist wirklich schade, zum Ende der Saison zu kommen und dann einen Titel im letzten Moment zu verlieren, aber so ist das im Motorsport. Heute ging alles schief, vom Start bis zur Strategie. Wenn ich zurückblicke, wäre es besser gewesen, nicht so früh in die Box zu fahren, aber das ist leicht gesagt, wenn man alle Fakten hat: es war aber auf jeden Fall keine einfache Entscheidung. Ich möchte Red Bull und ihren Fahrern gratulieren: Während der Saison waren sie immer etwas besser als wir, und sie verdienen den heutigen Sieg. Ich hatte es bereits während der vergangenen Tage gesagt: Es war trotzdem eine großartige Saison. Einige Monate waren sehr intensiv und ich befand mich mitten in einem Team mit einer bewundernswerten Atmosphäre. Jetzt sind wir etwas traurig, aber ich glaube, dass wir in ein paar Stunden, wenn unser Kopf wieder klar ist, besser anerkennen können, was wir erreicht haben. So müssen wir weitermachen, gemeinsam und entschlossen. Wir müssen mit demselben Siegeswillen in das nächste Jahr gehen, der diesen Sieg ausgemacht hat, und der uns, wie ich schnell gelernt habe, im Ferrari-Blut liegt. Wir müssen das Auto verbessern und sicherstellen, dass die Fehler, die wir alle während des Jahres gemacht haben – die Fahrer und das Team – nicht wiederholt werden.“

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