Bolt und Jamaika glänzen bei den Penn Relays

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Der amerikanische Sprinter Mikele Barber fragte, „Ist der Präsident hier?“ Seine Schwester Lisa sagte: „Ich trug meine Kopfhörer und die Menge wurde so laut, dass ich die Musik nicht hören konnte.“
Um 1:40 Uhr am Samstag begann das Eintagesrekordpublikum von 54.310 Menschen beim 116. Penn Relays in Franklin Field zu jubeln – viele davon gelb, grün und schwarz gekleidet. Es war einer dieser Momente, der in die Geschichte der Karnevalsstimmung eingehen wird.

Vor einer frenetischen Menge ließ donnernder Applaus die Arena erbeben, als Olympiasieger und mehrfacher Weltrekordhalter Usain Bolt das Infield mit seinen jamaikanischen Teamkollegen etwa eine Stunde, bevor er beim USA vs. The World 4×100-Meter-Staffellauf antreten sollte, betrat.

Als die Athleten an die Linie vor den 4X100 traten, bat der Stadionsprecher die Fans, sich vor dem Beginn des Laufs hinzusetzen und zu beruhigen: „Leute, die Läufer können nichts mehr hören. Bitte wartet, bis der Lauf begonnen hat, dann könnt ihr nach Herzenslust jubeln.“

Bolt und seine Landsmänner dominierten die Veranstaltung. Bolt legte für sein Team mit einer Zwischenzeit von 8,79 Sekunden gut vor und trug so einmal mehr zu seinem Image als schnellster Mann der Welt bei. Das jamaikanische Team und vor allem Usain präsentierten PUMA während des 2-stündigen Laufs, der auf ESPN2 ausgestrahlt wurde, optimal.

Nach dem Lauf scherzte Bolt: „Ich sagte den Jungs, sie sollten sicherstellen, dass ich nicht arbeiten muss, weil ich wirklich nicht viel tun wollte. Ich habe den Stab ziemlich früh erhalten und habe mir eigentlich um nichts anderes Sorgen gemacht.“

Bolt, 23, ist seit 2005, als er noch ein Teenager war, der hoffte, groß rauszukommen, nicht mehr in der Penn Relays gelaufen. Er weiß noch, wie laut die jamaikanischen Fans waren, besonders auf der Heimseite. Das war am Samstag der Fall während des Wettlaufs – und der Siegesrunde, die folgte. „Die Menge ist schon immer wunderbar gewesen. Ich bin schon lange nicht mehr da gewesen, also habe ich mich total darauf gefreut. Es war einfach nur toll. Es war ein wunderbares Gefühl. Das Publikum daheim ist einfach das Beste. Die Erfahrung war also wunderschön. Ich liebe es hier zu laufen."

„Es ist ein sehr gutes Sprungbrett zu zeigen, dass unser Track-Club aufsteigt und gut funktioniert. Besonders bei diesem 4 x 100 haben wir seit 2 Wochen Stabwechsel gemacht. Wir sind wirklich konzentriert hierher gekommen und wir sind da raus gegangen und haben es ausgeführt."

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Usain Bolt, Team Jamaika übertrumpfen USA bei den Penn Relays 4x100, USA gegen die Welt
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