Der Mann, der Frano heißt

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Wenn du noch nie in Jamaika warst, dann stell dich mal neben Alfred „Frano“ Francis. Seine Ausstrahlung ist wie die Insel selbst. Abgesehen davon, dass der Mann seine „Iron Lion“-Jacke so trägt, wie man sie tragen sollte – hinreichend leger und stolz – um zu zeigen, dass die jamaikanische Statur genauso stilvoll wie sportlich ist.

Mit einem gleichermaßen entschiedenen wie sanften Händeschütteln stellt sich Frano als Vorstandsmitglied des jamaikanischen Athletenverbands und Leichtathletik-Enthusiast vor. (bzw. 'En-tu-si-ist', wie er das charmanterweise ausspricht). Laut allen anderen ist er wie ein Onkel, Vater, kurz – eine Inspiration.

Frano gehört beim Team Jamaica schon lange zum Inventar. In den letzten paar Wochen war er jedoch bei Brick Lane nicht wegzudenken. Hier hat er bei PUMA YARD in einer Ecke Hof gehalten und war ununterbrochen von sportlichen Wunderkindern und Groupies umgeben, die seine warme Inselausstrahlung genossen haben. Als die jamaikanischen Athleten beim 200-Meter-Finale die Podiumsplätze Eins, Zwei und Drei eingenommen haben, war die Atmosphäre eher ruhig und zufrieden als stürmisch und wild. Jamaikaner wie Londoner haben diese dreifache jamaikanische Ehrenrunde so richtig genossen – und es war nicht nur fantastisch gut, es war schlichtweg cool und sympathisch.

Und was hatte Frano dazu zu sagen? Vier Worte: Die Krönung einer Legende.

Für diesen Mann und seine Insel war dies die perfekte Zusammenfassung.

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